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Aktuelle Meldungen und Hinweise des Ärztlichen Kreisverband Landshuts

COVID - 19 Impfungen, 14.11.2020

Übermittlung einer Bitte der beiden Ärztlichen Direktoren des Klinikum LA und des KH Landshut-Achdorf, 14.11.2020

Atteste zur Maskenbefreiung für Schüler - Standardschreiben, 12.11.2020

Mitteilung des Koordinationsarztes Corona-Pandemie Dr.med. Uwe Schubart, 12.11.2020

Bekanntgabe:, 9.11.2020



COVID - 19 Impfungen

Verehrte Kolleg*innen,

Impfen gehört wegen der Komplexität in die Hände der Niedergelassenen - auch die geplante Schutzimpfung gegen Covid-19.

Ich möchte auf diesem Weg abfragen, wer NICHT bereit ist, sich in seiner Praxis an dem Impfprogramm zu beteiligen und bitte per Fax oder Mail in diesem Fall um Rückantwort .

Kühlung, Logistik und Priorisierung/Selektion wird von den kommunalen Behörden organisiert.

Ich hoffe auf wenig Rückmeldungen!

Mit freundlichen Grüßen ,
hoffnungsvoll,
Dr. Uwe Schubart
Ärztlicher Koordinator
Mühlenweg 1
84186 Vilsheim
Fax: 08706-941091
dr.uwe.schubart@gmx.de

Koordinationsarzt Dr. Schubart - 14.11.2020

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Übermittlung einer Bitte der beiden Ärztlichen Direktoren des Klinikum LA und des KH Landshut-Achdorf

Der Koordinationsarzt Dr. Schubart wurde gebeten
folgendes Anliegen an die niedergelassenen Kollegen*Innen zu übermitteln:

• Extern getestete Corona-Positive-Patienten sollten nicht ohne Ankündigung privat in die Notaufnahmen geschickt werden.
• Ein Anruf vorab würde eine abgestimmte Koordination der Klinikressourcen ermöglichen.

Ärztlicher Kreisverband Landshut - 14.11.2020

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Atteste zur Maskenbefreiung für Schüler - Standardschreiben

Stellungnahme des 1. Vorsitzenden im ÄBV NDB Dr. med. Wolfgang Schaaf

Sehr geehrte Damen und Herren

Viele Schulleiter*Innen haben sich mit einer Anfrage zu Attesten für die Befreiung von der Maskenpflicht an die Ärztliche Selbstverwaltung in Niederbayern gewandt. Im Moment erreichen uns viele solcher Anfragen und ich darf als Vorsitzender des ärztlichen Bezirksverbandes Niederbayern dazu Stellung nehmen.

Zur Befreiung von der Maskenpflicht muss der/die Betroffene „glaubhaft machen“, dass das Tragen eines Mund Nasenschutzes (MNS) unzumutbar ist. Dazu können u.a. ärztliche Atteste dienen, die aber an Voraussetzungen gebunden sind, um glaubhaft zu sein:

Sie müssen neben den persönlichen Daten des/der Betroffenen und den allgemeinen Formvorgaben von Attesten (Ausstellungsdatum, Arztstempel und Unterschrift) auch konkrete Aussagen enthalten, worin die Beeinträchtigung besteht und welche gesundheitlichen Folgen das Tragen des MNS haben könnte.
Erfüllt ein Attest diese Kriterien ist es formal erst einmal gültig.

Ungeachtet der formalen Gültigkeit können aber Zweifel an der rein medizinischen Begründung bestehen. Dies ist dann der Fall, wenn viele ähnlich lautende Atteste aus der gleichen Praxis auftauchen, wenn der Ort einer attestierenden Praxis weit entfernt ist vom Wohnort des/der Befreiten, oder wenn der Arzt seine prinzipielle Ablehnung gegen das Gebot für MNS zu erkennen gegeben hat. Dies gilt insbesondere für Ärztinnen und Ärzte, die auf Portalen oder öffentlich gegen die Maskenpflicht opponieren oder auf Unterstützerlisten solcher Portale auftauchen.

In diesen Fällen besteht die Besorgnis der Befangenheit bei dem Attestierenden und es ist angebracht eine Zweitbegutachtung zu fordern, bis zu deren Vorliegen ein formal korrektes Attest aber Gültigkeit behält. Diese Zweituntersuchung kann entweder durch das Gesundheitsamt erfolgen, oder durch eine andere unbeteiligte ärztliche Person, idealer Weise mit der Qualifikation Kinder - und Jugendmedizin. Eine abweichende amtliche Einschätzung hätte dann Vorrang.

Wir alle sind jetzt gefordert, Allgemeininteressen und Individualinteressen miteinander abzugleichen. Im Sinne der Sicherheit der Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen werden wir Sie dabei unterstützen, medizinisch notwendige Befreiungen von der Maskenpflicht, von weltanschaulich motivierten Ausnahmegenehmigungen zu unterscheiden.

Falls Ihnen Anhaltspunkte für eindeutig falsche, oder gefälschte Atteste vorliegen, empfehlen wir dringend dies bei den Ermittlungsbehörden anzuzeigen. Es handelt sich dann um strafbare Handlungen. Für weitere Anfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Wolfgang Schaaf
1. Vorsitzender ÄBV NDB

Ärztlicher Bezirksverband Niederbayern - 12.11.2020

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Mitteilung des Koordinationsarztes Corona-Pandemie Dr.med. Uwe Schubart

Speziell für Kinder- und Hausärzte:

Eine Verordnung des Kultusministeriums (siehe unten) verlangt von erkrankten Kindern bei Rückkehr in die Schule ein Attest.
Bisher ist nicht jedes Kind mit leichten Beschwerden bei einem Arzt gewesen. Jetzt müssen die Kinder wegen eines Attestes dorthin gebracht werden.

Herr Kugler (Leiter der staatlichen Schulämter der Region Landshut) bittet uns Ärzte um Unterstützung, weil Schüler*Innen ohne Attest nicht am Unterricht teilnehmen dürfen(!).

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Schulen
- Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte – Stand: 06.11.2020

Wann muss mein Kind auf jeden Fall zuhause bleiben?
Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie
 Fieber
 Husten
 Hals- oder Ohrenschmerzen
 starke Bauchschmerzen
 Erbrechen oder Durchfall
ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Falls Ihr Kind eine/n Arzt/Ärztin benötigt, so nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ihr/e Arzt/Ärztin entscheidet, ob ein Covid-19-Test nötig ist und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis zum erneuten Schulbesuch.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn:

 die Schülerin bzw. der Schüler 24 Stunden keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten),
 die Schülerin bzw. der Schüler 24 Stunden fieberfrei war,
 zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test vorliegt (Entscheidung über Erforderlichkeit trifft Arzt).

Darf mein Kind mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten) in die Schule gehen?

 Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt.

 Für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:
o An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
o Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde.
o Zusätzlich ist ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test erforderlich (Entscheidung über Erforderlichkeit trifft Arzt).

Ärztlicher Kreisverband Landshut - 12.11.2020

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Bekanntgabe:

Liebe Kolleg*Innen,

nach Zunahme von Infekt-Patienten und dem damit verbundenen Anstieg stationär zu betreuender Patient*Innen konnte mit den beiden Ärztlichen Direktoren der LA Kliniken folgendes vereinbart werden:
Wie bisher findet in sprechstundenfreien Zeiten die ambulante Versorgung von Patient*Innen - unabhängig vom Krankheitsbild - in den beiden KVB-Praxen statt. Die beiden Häuser schaffen eine Infrastruktur, um ambulanten Patienten den direkten Zugang zur KV-Praxis zu ermöglichen.
Gemäß ihres Auftrags übernehmen im Gegenzug alle niedergelassenen Kolleg*Innen zu den üblichen Öffnungszeiten die ambulante Versorgung aller ihrer eigenen (!) Patienten
Sollte es nicht möglich sein, die eigenen Infekt-Patienten zu behandeln (z.B. auf Grund mangelnder Infrastruktur oder man ist selbst Risikopatient), bitte ich um Rückmeldung, ob Kolleg*Innen bereit wären, diese Patienten im Sinne einer Schwerpunktpraxis in einem festgelegten Zeitfenster mit zu behandeln.

Gemeinsam könnten wir so die bevorstehende, schwierige Winterzeit meistern!

Des Weiteren hat es in Verbindung mit Corona-Testen und CT Wert (falls < 30) Ungewissheiten gegeben.
Hierzu folgend die Aussage des Gesundheitsamtes:
„Nach Anweisung der Regierung und des LGL ist der CT Wert nur sehr vorsichtig zu werten. Ein hoher CT Wert kann auch den Beginn einer Infektion bedeuten oder durch einen fehlerhaften Abstrich (lange Lagerzeiten/Transportwege etc.) bedingt sein. CT Werte sind nur im Verlauf von 3 Tests zu werten!

Also: Positiver PCR + 10 Tage Quarantäne - wenn dann ein Test genommen wird und der fällt positiv aus, kann man den CT Wert als Anhalt nehmen!“

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Uwe Schubart


Koordinationsarzt Dr. Schubart - 9.11.2020

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