3. Quartalsbrief 2003, Juli-September Freitag, den 10.10.2003, 19:06

Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

gerade haben wir das 3. Quartal des Jahres 2003 abgeschlossen und deshalb wird es Zeit, Sie über einige Neuigkeiten im Kreisverband zu informieren.

HOMEPAGE:
Die Homepage des ÄKV Landshut steht mittlerweile im Netz und ist für Sie unter www.aekv-landshut.de zu erreichen. Sie wird demnächst noch durch einige Ergänzungen vervollständigt, z.B. ist eine Jobbörse im Sinne eines „Schwarzen Bretts“ oder einer Pinnwand geplant, auf der Arzthelferinnen, AIPs, Assistenten oder auch Ärzte sich über freie Stellenangebote, Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen informieren oder sich selbst als Arbeitnehmer anbieten können.

E-MAIL ADRESSE:
Der ÄKV Landshut ist unter der e-mail Adresse: aekv-landshut@t-online.de zu erreichen. Nutzen Sie bitte diese kostengünstige Möglichkeit, wenn Sie mit uns kommunizieren wollen.

QUALITÄTSZIRKEL:
Auf der o.g. Homepage finden Sie eine Liste der im Bereich des ÄKV Landshut tätigen Qualitätszirkel. Kontaktaufnahme unter der dort angegebenen Adresse. Zur Unterstützung und Arbeitserleichterung der QZ haben wir eine Digitalkamera ( Nikon Coolpix 3100 ) und einen LCD Projektor (Beamer Panasonic PT AE 200 E ) angeschafft, der den QZ Moderatoren auf Anfrage durch den ÄKV gerne zur Verfügung gestellt wird.

GESCHÄFTSRÄUME:
Die Renovierungsarbeiten am Treppenhaus nähern sich ihrem Ende.

FRAGEBOGENAKTION:
Die Auswertung des Fragebogens finden Sie auf der Homepage des ÄKV Landshut. Die Vorstandschaft konnte daraus wesentliche Erkenntnisse gewinnen. Falls Sie keine Möglichkeit haben, diese dort einzusehen, erhalten Sie die Auswertung auf Anfrage beim ÄKV gerne mit der Post.

PRESSE:
Im Juli erregte ein auf der Titelseite des Wochenblattes Landshut reiszlig;erisch - polemisch aufgemachter Artikel über eine Schwangere, der von einem Landshuter Neurologen die Behandlung verweigert wurde, da sie keine Versichertenkarte dabei hatte, einigen Unmut. Nach Anhörung des Kollegen verhielt sich der Sachverhalt bei weitem nicht so, wie vom Wochenblatt – wohl auch zur Stopfung des Sommerlochs – dargestellt. Um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln wurde auf eine Gegendarstellung verzichtet. Berücksichtigen Sie aber bitte zukünftig bei der Schaltung von Annoncen in den in Landshut erscheinenden Zeitungen auch, ob die von Ihnen gewählte Zeitung über uns Ärzte, über unsere ärztlichen Aktivitäten und Fortbildungen auch wertneutral berichtet. Dies ist eine unserer Möglichkeiten einer manchmal ärztefeindlichen Berichterstattung wirkungsvoll, nämlich finanziell, zu begegnen.

Und wenn wir schon bei Veröffentlichungen in der Lokalpresse sind, möchte ich Sie dringend ersuchen, sich mit berufsrechtlich bedenklicher oder sogar unerlaubter Werbung zurückzuhalten. Glauben Sie mir: weniger ist hier sehr oft mehr.... Die beste „Reklame“ verbreitet noch immer der zufriedene Patient!

ATTESTE:
Gefälligkeitsatteste sollen und dürfen nicht ausgestellt werden. § 25 der Berufsordnung sagt dazu, dass der Arzt bei der Ausstellung von Gutachten und Zeugnissen mit notwendiger Sorgfalt verfahren und seine ärztliche Überzeugung nach bestem Wissen aussprechen soll. Andernfalls kann es geschehen, dass beim Bekannt werden des Attestinhaltes der Aussteller der Lächerlichkeit preisgegeben werden kann.

RECHNUNGEN:
Öfter wird auch moniert, dass bei Ausstellen von Privatrechnungen an behandelte Kollegen nicht die nötige Sorgfalt aufgewendet wird. Leider kommt ja der alte Brauch der kostenlosen Behandlung von Kolleginnen und Kollegen immer mehr aus der Mode ( wir sorgten dafür im Gegenzug für eine erhebliche Verteuerung unserer Beitragssätze ). Aber wenn schon eine Rechnung gestellt werden muss, sollte diese dann wenigstens – was die einzelnen erbrachten Leistungen, ihre Häufigkeit und einen etwaigen Steigerungssatz anbetrifft – korrekt sein.

IGELLEISTUNGEN:
Es mehren sich auch Anrufe und Beschwerden von Patientinnen und Patienten beim ÄKV mit dem Hinweis, dass das Entgelt für Igel- oder ähnliche Leistungen, die keine Kassenleistungen sind, in bestimmten Praxen in BAR – ohne Aushändigung einer Quittung abkassiert werden. Dieses Gebaren hinterlässt bei diesen Patienten den Eindruck als ob „ am Finanzamt vorbeigearbeitet wird“. Oft berichten die Patienten auch, dass trotz nur erbrachter Igelleistungen auch die Versichertenkarte verlangt wird. Ich kann vor solchen „Praktiken“ nur warnen....

BERUFSCHULE:
Zur Bildung einer 4. Arzthelferinnen-Klasse an der BS II fehlen in diesem Schuljahr noch wenige Schülerinnen. Falls der eine oder andere Kollege noch unentschlossen ist, ob er eine Auszubildende einstellen will oder nicht, soll er sich umgehend (bis 10.10.03) - am besten positiv - entscheiden. Damit leistet er einen Beitrag zur Vermeidung sehr ungünstiger Lehr- und Lernsituationen an der BS (z.B. stehen für die groszlig;en Klassen nicht ausreichend Laborplätze zur Verfügung).

LUFTWAFFENSTAFFEL ROTTENBURG:
Der truppenärztliche Bereich in Rottenburg wurde zum 1.7.2003 aufgelöst. Stabsarzt Dr. Kühn bedankt sich auf diesem Wege für die hervorragende Zusammenarbeit und wünscht Ihnen und allen Ihren Mitarbeitern alles Gute.

ERNÄHRUNGSBERATUNG, HYPERTONIESCHULUNG:
Herr Kollege Dr. Meesters bietet in seiner Praxis in Vilsbiburg Ernährungsberatung und zertifizierte Hypertonieschulung durch Diät- und Diabetesassistentinnen ( bei einigen Kassen mit Einzelverträgen, sonst auf Einzelverordnung ) an. Die Ernährungsberatung könne für alle Versicherten ( auszlig;er denen der AOK ) bei gegebener medizinischer Indikation auf Kassenkosten verordnet werden und würde zu 80 % erstattet. Kontakt unter Tel: 08741/7400 oder Fax: 08741/3869

ARBEITSKREIS „JUNGE ÄRZTE“:
Frau Kollegin Dr. M.Fick möchte einen Arbeitskreis „ junge Ärzte“ bilden, in dem sie jungen Kolleginnen und Kollegen Hilfe bei Anstellungsproblemen, Niederlassungsschwierigkeiten und ähnliche Beratungen anbietet. Kontakt: unter Tel: 0871/21104 oder Fax: 0871/9664059

FORTBILDUNGEN:
Gut angekommen und besucht sind die mittlerweile in den Bernlochner Stadtsälen stattfindenden Fortbildungen des ÄKV. Auch der danach gereichte Imbiss wird gerne eingenommen und es erfolgt dabei ein reger Gedankenaustausch, manchmal bis spät in die Nacht hinein....
Wenn Sie ein Thema haben, von dem Sie glauben, es sei für alle wissenswert und interessant, wenden Sie sich bitte an den Fortbildungsbeauftragten des ÄKV, Herrn Prof. Dr. A. Holstege am Klinikum Landshut ( 0871/6983310). Honorarkürzungen und Entzug der Zulassung drohen demnächst allen Ärzten, die innerhalb von 5 Jahren keinen Nachweis über ihre Fortbildungen erbringen können. Lesen Sie dazu im Deutschen Ärzteblatt JG 100 / Heft 39 / Seite A 2478 was die am 1.Januar 2004 in Kraft tretende Gesundheitsreform für uns Ärzte an Neuregelungen parat hält.

Besuchen Sie deshalb schon jetzt die Fortbildungsveranstaltungen Ihres Kreisverbandes! Die nächste findet statt am 22.10.2003 um 19.30 Uhr in den Bernlochner Stadtsälen Ländtorplatz 2- 5 in 84028 Landshut. Thema: Radiologische Diagnostik von Thorax und Abdomen – CT – Kernspintomografie oder beides? Referent: Prof. Dr. med. S. Feuerbach Direktor des Instituts für Röntgendiagnostik des Klinikums der Universität Regensburg.

Ich freue mich, Sie dort begrüßen zu können.

Mit freundlichen kollegialen Grüszlig;en

Ihr