4. Quartalsbrief 2004, Oktober-Dezember Montag, den 20.12.2004, 18:00

Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

das Gedränge in unserer Stadt, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in den verstopften Straßen, auf den überfüllten Parkplätzen und in den Kaufhäusern nimmt zu. Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Auch wenn man es in all dem Gehetze gar nicht mehr glauben kann, man nannte früher die Vorweihnachtszeit nach bayerischer Mundart die "staade" Zeit....

In diesem Abschnitte des Jahres ist es angebracht und guter Brauch seinen Mitarbeitern und Mitstreitern Dank zu sagen.

Ich möchte mich deshalb bei allen bedanken, die so fleißig zu den Fortbildungen des Ärztlichen Kreisverbandes kommen. Wir hören es von den Referenten immer wieder und werden dafür gelobt, dass in Landshut tatsächlich sehr oft und sehr viele interessierte Kolleginnen und Kollegen bei den Vorträgen anwesend sind. Ich hoffe, dass dieser Elan auch im kommenden Jahr anhält.

Danke, sicher auch in Ihrem Namen, und persönlich bei der "guten Fee" des Kreisverbandes, Frau Wachter, die für Ihre und manchmal sogar für meine Sorgen und Nöte immer ein offenes Ohr hat.

Danken möchte ich, sicher ebenfalls in Ihren Namen und ganz persönlich Herrn Prof. Dr. Holstege, dem Fortbildungsbeauftragen des Kreisverbandes, der seit nunmehr 1 1/2 Jahren interessante und ansprechende Themen für uns ausgewählt und die monatlichen Fortbildungen immer perfekt organisiert hat.

Dank auch an die Mitglieder des Vorstandes des Ärztlichen Kreisverbandes, die für mich immer gute Ansprechpartner waren.

Die KV-Wahlen sind Ende Sept. 2004 gelaufen. Die anschließenden Vorstandswahlen in der KVB hinterließen bei vielen Kolleginnen und Kollegen einen faden Geschmack. Im letzten KVB-Rundschreiben spricht man sogar von selbstzerstörerischen Tendenzen. Wenn man in diesem Zusammenhang auch von außerordentlichen Zahlungen des RWE-Konzerns an CDU-Politiker hört oder an die letzten Oberbürgermeisterwahlen von Landshut denkt, versteht man die allgemeine Politikverdrossenheit, auch speziell in unserem Fall das mangelnde Vertrauen auch in unsere Berufspolitik.

Einige Termine zum Vormerken:
Die nächste Fortbildung des Ärztlichen Kreisverbandes findet um 19.30 Uhr am 19.01.05 im Bernlochner Saal in Landshut statt. Es spricht der Chefarzt der Anästhesieabteilung des Klinikums Landshut, Herr Prof. Dr.med. Pscheidl, über "aktuelle Aspekte der medikamentösen Schmerztherapie".

Hinweisen möchte ich auch auf den traditionellen "Niederbayerischen Ärzteball", der im Hotel König Ludwig in Bad Griesbach am 29.01.05 stattfindet. Anmeldung bei der KVB Niederbayern.

Der bereit angekündigte Jazzbrunch, den der Ärztliche Kreisverband gemeinsam mit den Apothekern und den Zahnärzten der Stadt und des Landkreises organisiert, soll am Sonntag, 27.02.05 von 10.00 bis 14.00 Uhr im Axthaler Keller in der Inneren Münchner Straße in Landshut stattfinden. Das Thema ist, in Neudeutsch ausgedrückt: "GET TOGETHER".

Die nächste Vorstandssitzung ist im März 2005 geplant. Wenn Sie dazu ein Anliegen, Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, teilen Sie diese bitte umgehend dem ÄKV Landshut mit.

Am 01.04.2005 kommt für alle in der Praxis tätige Kolleginnen und Kollegen, der EBM 2000 plus mit all seinen Neuerungen.

Zum Schluss erzähle ich Ihnen noch eine kleine Geschichte: Anfang Dezember 2004 traf ich mich mit 3 Kollegen aus München, Augsburg und Ingolstadt um unser vor 30 Jahren an der LMU abgelegtes Staatsexamen, diesmal in unserer schönen Stadt Landshut, zu feiern. Wir erklommen über das Ochsenklavier den Burgberg, besichtigten die Burg Trausnitz, spazierten bei weißblauem Himmel durch den Hofgarten, über das Schanzl zum Christkindlmarkt in der Freyung und nahmen anschließend an einer Stadtführung durch den Rathausprunksaal, Residenz, Ländgasse mit Röcklturm, Vitztumbhaus, alte Post und natürlich auch durch die Martinskirche teil. Meine Gäste waren erstaunt, was wir in Landshut alles zu bieten haben und ich selbst war zuletzt ein bisschen stolz auf meine schöne Heimatstadt, die ja gerade auf 800 Jahre ihres Bestehens zurückblickt.

Dass sich die innere Stadt so schön erhalten hat, ist sicherlich auch ein Verdienst des in Kürze aus dem Amt scheidenden langjährigen Oberbürgermeisters der Stadt Landshut, Herrn Josef Deimer, dem wir von dieser Seite aus einen wohlverdienten Ruhestand in Gesundheit und Zufriedenheit wünschen.

Und da wir gerade bei den Wünschen sind: ich wünsche Ihnen geruhsame Weihnachtsfeiertage und drücke Ihnen die Daumen, dass Ihre festentschlossenen Vorsätze für das nächste Jahr möglichst lange anhalten und Sie Ihre Tätigkeit nach den Feiertagen, gut erholt und mit neuem Schwung wieder in Angriff nehmen können.

Ihr


Werner Resch
FA-Internist
1. Vorsitzender des ÄKV Landshut