4. Quartalsbrief 2005, Oktober-Dezember Montag, den 19.12.2005, 20:35

Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

Der Advent und die Weihnachtsfeiertage gehören zu den schönsten Wochen des Jahres. Besinnliche Sonntage, Kerzenlicht, Duft nach Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen, schöne, leise Musik, festlich geschmückte und beleuchtete Häuser. In Stadt und Land werden unterschiedliche Bräuche und Traditionen gepflegt. An Weihnachten denkt man aber auch an seine Mitmenschen und es ist ein alt hergebrachter Brauch, etwas zu verschenken. Wenn Ihnen dazu gar nichts einfällt, schenken Sie sich doch ein Patenkind. Noch ein Bettelbrief werden Sie denken, aber informieren Sie sich über das Projekt, es gibt Sinn.

Mit einer Patenschaft bei "Plan" helfen Sie mit nur 25 Euro im Monat einem Kind in der Dritten Welt, seiner Familie, seinem Dorf oder Stadtviertel. Sie helfen mit der Patenschaft, in der Gemeinde Ihres Patenkindes eine Schule oder eine Krankenstation zu errichten, Impfungen durchzuführen oder einen Brunnen zu bauen. Sie ermöglichen Ihrem Patenkind einen dauerhaften Weg aus der Armut! "Plan" informiert Sie regelmäßig über die Fortschritte Ihres Patenkindes, seiner Familie und Gemeinde. Sie bekommen Post von Ihrem Patenkind und können direkt am Lebensweg Ihres Patenkindes teilnehmen, Sie erfahren mehr über das Leben der Menschen vor Ort. Sie erhalten einen Einblick in eine Kultur, die Sie vielleicht so manches Mal überraschen und bewegen wird. Wenn sie möchten, können Sie Ihr Patenkind sogar besuchen und persönlich miterleben, was Ihre Hilfe bewirkt. Die Patenschaft für ein Kind gilt als Spende und ist steuerlich abzugsfähig. Natürlich können Sie die Patenschaft jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden. Infos unter Plan International Deutschland e.V. Bramfelder Str. 70 22305 Hamburg www.plan-deutschland.de

Die Literarische Matinée am 13.November 2005 war leider nicht gut besucht. Nur 30 Gäste fanden am frühen Sonntagmorgen den Weg in den Friessaal der VHS in Landshut. Alle, die gekommen sind, waren aber sehr angetan von der Lesung, für die wir Herrn Holger Hildmann gewinnen konnten. Naja – Lyrik ist eben nicht jedermanns Sache, auch oder gerade wenn Sie von Kollegen stammt? Ein Versuch war es wert.

Leider mussten wir die erst im Herbst ins Leben gerufene Laienfortbildungsreihe "Schulmedizin im Gespräch", die wir mit der VHS in Landshut durchführen wollten, aus Mangel an Interesse des Landshuter Publikums absagen. Kamen zu den ersten Vorträgen noch ca 30 Personen, war der Besuch zuletzt derart schwach, dass wir unseren Referenten nicht zumuten wollten, vor leeren Stühlen zu sprechen. Vielleicht war die VHS nicht der richtige Partner. Wir geben aber nicht so schnell auf und stehen mit der AOK Landshut und mit dem Lokalfernsehen im Gespräch.

Auswertung der Fragebogenaktion vom Sept./Okt. 2005
Beteiligung: Fragebögen versandt an 916 Mitglieder - Rücklauf bis 26.10.2005: 168 Fragebögen - Entspricht 18,34 %

Wie sind Sie zufrieden bezüglich Erreichbarkeit und Sprechstundenzeiten?
Antworten: 127 – Note 1:45x, Note 2:72x, Note 3:22x, Note 4:6x, Note 5:2x, Note 6:0x - Notendurchschnitt: 2,27

Wollen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst am Wochenende weiterhin in der Praxis ableisten?
Antworten: 102 - Ja: 65 (63,72%) - Nein: 37 (36,38%)

Wollen Sie den ärztl. Bereitschaftsdienst in einer Klinik im Rahmen eines Sitzdienstes ableisten?
Antworten: 93 - Ja: 33 (35,48%) - Nein: 57 (64,51%)

Wollen Sie, dass der Sitzdienst abwechselnd in einem der beiden Krankenhäuser abgeleistet wird?
Antworten: 99 - Ja: 17 (17,17%) - Nein: 82 (82,83%)

Wollen Sie, dass der Sitzdienst nur in einem der Krankenhäuser abgeleistet wird?
Antworten: 29 - Klinikum LA: 21 (72,41%) - KKH Achdorf: 8 (27,49%)

Wollen Sie, dass der Bereitschaftsdienst nur am Sa/So in der Klinik abgeleistet werden soll?
Antworten: 94 - Ja: 19 (20,21%) - Nein: 94 (79,79%)

Wollen Sie, dass der Bereitschaftsdienst auch während der Woche von 19:00 bis 23:00 Uhr in einer der beiden Kliniken oder in beiden Kliniken abgeleistet werden kann?
Antworten: 98 - Ja: 35 (35,71%) - Nein: 63 (64,29%)

Wollen Sie die bisherige Beitragsordnung beibehalten?
Antworten: 153 - Ja: 135 (88,24%) - Nein: 18 (11,76%)

Wollen Sie, dass der Beitrag künftig an Ihr Einkommen angepasst wird und durch die BLÄK eingezogen wird?
Antworten: 149 - Ja: 21 (14,10%) - Nein: 128 (85,90%)

Beurteilen Sie den Internetauftritt des ÄKV Landshut
Antworten: 119 - Note 1:24x, Note 2:68x, Note 3:20x, Note 4:16x, Note 5: 2x, Note 6:1x, Notendurchschnitt: 2,12

Sind Sie mit den bisher angebotenen Themen bei den monatlichen Fortbildungen zufrieden?
Antworten: 159 - Note 1: 58x, Note 2: 69x, Note 3: 24x, Note 4: 7x, Note 5: 0x, Note 6: 1x Notendurchschnitt: 1,90

Sind Sie mit dem Ort der monatlichen Fortbildungen des ‚ÄKV Landshut zufrieden?
Antworten: 148 - Note 1: 88x, Note 2: 49x, Note 3: 24x, Note 4: 1x, Note 5: 2x, Note 6: 0x, Notendurchschnitt: 1,50

Möchten Sie, dass der ÄKV Landshut 1-2 mal/Jahr gesellschaftliche Veranstaltungen durchführt?
Antworten: 150 - Ja: 119 (79,33%) - Nein: 31 (20,67%)

Soll sich der ÄKV Landshut auf seine ureigene Aufgabe der wissenschaftlichen Fortbildung und der Verwaltung der Ärzteschaft in Stadt und Landkreis beschränken?
Antworten: 154 - Ja: 40 (25,97%) Nein: 114 (74,03%)

Auffälligkeiten aus der Aktion:
Geantwortet haben: jeweils ca. 30% Ruheständler, Krankenhausärzte und niedergelassene Ärzte, mehr Fachärzte als Allgemeinärzte, nur 64,3 % der Vorstandsmitglieder, Kritik an Fortbildungsveranstaltungen kam von denen, die nie oder selten da waren, wenig Ärzte haben Internetanschluss (119 von 168 Beantwortern/viele Ruheständler?)

Fortbildungsveranstaltungen ÄKV LA 2006 - Beginn: 19.30 Uhr – Ort: Bernlochner Stadtsäle LA
25.01.06 - Benzodiazepine und komplexe psychische Störungen - Dr. Holger Schmidt-Endres
15.02.06 - Die Tachykardie mit schmalem Kammerkomplex: Differentialdiagnose und Therapieoptionen - Prof. Dr. Stephan Holmer
15.03.06 - Aktuelles aus der Hepatologie - PD Dr. Cornelia Gelbmann
26.04.06 – Mitgliederversammlung - Rolle des Homocysteins bei Entstehung der Arteriosklerose - Dr. Riezer
10.05.06 - 25 Jahre Radiologie Mühleninsel – Referenten der Radiologie Mühleninsel
21.06.06 - Diuretika: Indikationen und Komplikationen - Prof. Dr. Mann
19.07.06 - Männerkrankheiten - NN
20.09.06 - Supportive Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen - Frau B. Kempf
18.10.06 - ADS in Kindheits- und Erwachsenenalter - NN
15.11.06 - Therapie und Diagnostik von Schlafstörungen - Dr. Zimmermann/Dr.Geisler
13.12.06 - Diagnostik und Therapie der Obstipation - Prof. Dr. J. Schölmerich

Was bleibt noch??? Vorstandschaft des ÄKV Landshut und ich wünschen Ihnen zum bevorstehenden Fest: Geruhsame Tage - ohne Streit und Ärger - mit viel Harmonie und Besinnlichkeit und ein glückliches, gesundes, in jeder Hinsicht erfolgreiches Jahr 2006

Landshut im Dezember 2005


Dr.med. Werner Resch
FA-Internist
1. Vorsitzender des ÄKV Landshut